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Sichtbeziehungsanalysen

GIS-gestützte Viewshed-Analyse auf Basis von DGM1 — Sichtbarkeitszonen (ZVI) für Umweltverträglichkeitsprüfung, Landschaftspflegerischen Begleitplan und Raumordnungsverfahren.

Sichtbeziehungsanalysen
Leistungsbeschreibung

Sichtbeziehungsanalysen

Sichtbeziehungsanalysen quantifizieren die visuelle Präsenz von Windenergieanlagen in der Landschaft. Sie sind Bestandteil des Landschaftspflegerischen Begleitplans (LBP), der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und von Raumordnungsverfahren.

Die Zone of Visual Influence (ZVI) beschreibt das Gebiet, von dem aus eine Windenergieanlage bei klarer Sicht prinzipiell sichtbar ist. Sie wird durch GIS-gestützte Viewshed-Analyse auf Basis hochauflösender Geländemodelle (DGM1) berechnet und berücksichtigt Geländeabschirmung, Bewaldung und Bebauung.

Die ZVI-Berechnung ist nicht mit einer Fotomontage zu verwechseln: Sie liefert eine flächenhafte Übersicht der Sichtbarkeit, während die Fotomontage die exakte optische Wirkung von einem definierten Standpunkt zeigt. Beide Analysen ergänzen sich im Genehmigungsverfahren.

Technische Spezifikationen

Software
QGIS 3.x
Geländemodell
DGM25
Methode
Viewshed (QGIS) · ZVI nach BfN-Methodik
Sichtbarkeitsanalyse
GIS-gestützt, digitales Oberflächenmodell, typisch 10 km Untersuchungsradius
Bewertungsgrundlage
Landschaftsprogramm Brandenburg (2022) · 35 Landschaftsbildräume · 6-stufige Skala
Anwendung
UVP · LBP · Raumordnungsverfahren · Regionalplanung
Bearbeitungszeit
2–4 Wochen
Methodik

So gehen wir vor

01

Geländemodellierung & Hinderniskartierung

Aufbereitung des DGM1 (1 m Auflösung) für das Untersuchungsgebiet (typisch: 10 km Radius). Integration von Vegetationshöhen (nDOM) und Gebäudemodellen. Qualitätskontrolle auf Datenlücken und Artefakte.
02

Viewshed-Analyse (QGIS)

Berechnung der theoretischen Sichtbarkeit aller geplanten WEA aus der Perspektive der Umgebung (Observer-Analyse) und umgekehrt (Target-Analyse). Ergebnis: ZVI-Karte mit Sichtbarkeitsklassen.
03

Kumulative ZVI-Analyse

Bei mehreren Windparks in der Region: Berechnung der kumulativen visuellen Belastung. Identifikation von Gebieten mit Mehrfachexposition. Grundlage für die Beurteilung der Erheblichkeit im UVP-Verfahren.
04

Bericht & Kartenmaterial

Erstellung der Sichtbarkeitsanalyse als GIS-Bericht mit georeferenzierten Karten im Maßstab 1:25.000 bis 1:50.000. Integration in den Landschaftspflegerischen Begleitplan. Lieferung der GIS-Daten als Shapefile oder GeoPackage.

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